Denkbar knapp hat der SV Haspe 70 in der Regionalliga West die Playoffs verpasst. Am Ende musste die Mannschaft von Trainer Michael Wasielewski mit einer Bilanz von 15 Siegen und 13 Niederlagen in einen Dreiervergleich mit Herford sowie dem DTV Köln – und landete schließlich auf dem undankbaren neunten Tabellenplatz. Unabhängig davon kann die Saison der „70er“ allein aufgrund des sensationellen Gewinns des WBV-Pokals als Erfolg gewertet werden.
Mit Finn Pook, Juhwan Harris-Dyson, Peter Beier-Christiansen und Mallick Touray standen gleich vier Spieler im Hasper Kader, die mit einer Doppel- oder Aushilfslizenz ausgestattet auch für Phoenix spielberechtigt waren. Erstgenannter steht ab sofort vollumfänglich im Profikader und wird die Saison 2024/2025 mit den „Feuervögeln“ in der ProA beenden.
Phoenix bedankt sich bei Juhwan, der auf zwei ProA-Einsätze kam, Peter und Mallick für die gemeinsame Reise – genießt eure Offseason, Männer.
Chris Harris (HC Phoenix Hagen):
„Finn hat die vergangenen Monate genutzt, um bei Haspe in eine verantwortungsvolle Rolle hineinzuwachsen und sich darüber hinaus für die ProA zu empfehlen. Ihn nun vollständig bei uns einzubinden, ist der logische nächste Schritt und eine Belohnung für seine Entwicklung. So erhält unser Kader für die wichtigste Phase der Saison nochmals mehr Breite, welche uns im Training als auch bei Spielen zusätzliche Stabilität verleiht.“
Finn-teressant I: Pook spielte zwischen 2020 und 2022 in Düsseldorf mit einem gewissen Lennart Boner zusammen und feierte dort auch den Aufstieg in die ProA.
Finn-teressant II: Mit den Klosterschülern des Team Ehingen Urspring erreichte der Guard anno 2023 die Endrunde um die Deutsche U19-Meisterschaft. Im NBBL-Halbfinale kam Pook auf beachtliche zehn Zähler, sieben Rebounds und vier Assists, konnte die 61:78-Niederlage gegen die Young RASTA Dragons um Johann Grünloh (14 Punkte, 16 Rebounds) jedoch nicht verhindern.