Bekannte Gesichter, neue Namen

Es ist weit verbreitet, dass Eltern ihren Kindern mehrere Vornamen geben. Um vorangegangene Generationen auf diesem Wege fortleben zu lassen. Um Traditionen zu wahren. Um sich der eigenen Kultur oder der Bedeutung des Namenszusatzes bewusst zu werden.

Durch die Verpflichtung von Femi Giese, der in Phoenix-Kreisen bis 2022 stets Paul gerufen wurde, ist innerhalb des Kaders ein neues Bewusstsein und eine spannende Auseinandersetzung mit der eigenen Person entstanden. Daraus erwachsen ist der ausdrückliche Wunsch der Spieler, unisono nur noch beim Zweitnamen – so in der Geburtsurkunde denn eingetragen – genannt zu werden.

Dem kommt der Club selbstverständlich gerne nach. Auf der Homepage wurde die Kaderliste entsprechend angepasst, neue Banden für den Mannschaftseinlauf beim Heimspielen bereits an Dienstleister Go4It übermittelt. Um die Rufnamen möglichst zügig im kollektiven Gedächtnis zu verankern, wurden die Trikotsätze ebenfalls neu beflockt.

Ulrich Schmidt (Geschäftsführer Phoenix Hagen):
„Der offene Umgang der Mannschaft mit dieser Thematik und die daraus entstandenen Gespräche bestätigen einmal mehr unsere offene Kultur, in welcher es um mehr als Basketball geht. Wir beschäftigen uns immer auch mit dem Menschen hinter dem Spieler und wollen jede Persönlichkeitsentwicklung fördern. Damit nehmen wir als Club eine Vorbildfunktion ein, wenn es darum geht, Charaktere zu stärken und Leute darin zu ermutigen, sich mit sich selbst zu beschäftigen.“