< Bernd Kruel im Interview zum Dienstantritt bei Phoenix Hagen
Jugend | 12.04.2017, 14:50 Uhr

Phoenix Hagen reicht Lizenzunterlagen fristgerecht ein.

Am Donnerstag, den 13.04.2017 reicht Phoenix Hagen den Lizenzantrag für die Saison 2017/2018 fristgerecht und persönlich im Ligabüro der AG 2.Basketball-Bundesliga ein. Nachdem die einstimmig positive Gläubigerabstimmung am 29.03.2017 beim Amtsgericht Hagen den Weg geebnet hat, konnten viele Teilbereiche für die erforderlichen Unterlagen mit Hochdruck bearbeitet werden. Parallel dazu wurden viele Sponsorengespräche finalisiert und positiv zu Papier gebracht.

Der Sieger unserer Logowahl

Das Ziel von Phoenix Hagen. Die Teilnahmeberechtigung für die ProA 2017/2018

Finanzen
Der Finanzplan für das kommende Wirtschaftsjahr vom 01.07.2017 – 30.06.2018 sieht eine grundsolide Planung vor. Phoenix Hagen reicht einen Etat von rund 1,0 Millionen ein, womit sich der Club für den Neuanfang finanziell in einem breiten Mittelfeld der Liga positioniert.

Sponsoren
Nimmt man die im Haushaltsplan angegebenen Zahlen der reinen Sponsoreneinnahmen (exklusive Barter) sowie der verkauften VIP Tickets, so erfüllt man bereits jetzt die zum 30.06.2017 zu erfüllende Auflage der Liga, mindestens 60% der geplanten Sponsoreneinnahmen vertraglich nachweisen zu können. Alle Verträge werden durch Phoenix Hagen in Kopie mit eingereicht und wurden unter der auflösenden Bedingung der Lizenzerteilung abgeschlossen. Sämtliche Einnahmen werden folgerichtig erst nach dem 01.07.2017 und dann im Laufe der Saison generiert.

„Vor dem Hintergrund, dass wir unter dem gegebenen Zeitdruck erst mit gut der Hälfte der Sponsoren in die Gespräche gehen konnten und uns keiner der langjährigen und treuen Top-Sponsoren abgesagt hat, können wir uns mit dem Resultat für Anfang April sehr glücklich schätzen. Wir dürfen nicht vergessen, aus welcher Situation wir kommen und müssen das Vertrauen an allen Fronten zunächst einmal zurückgewinnen“, ergänzt Geschäftsführer Patrick Seidel. 

Fahrplan
Nach Ostern wird Phoenix Hagen mit dem neuen Mitarbeiter Bernd Kruel (Vertrieb/Sponsoring) die Sponsorengespräche konsequent weiterführen und versuchen, die bisherigen und zukünftigen Partner von dem neu eingeschlagenen Weg zu überzeugen. Parallel werden zahlreiche Gespräche mit potenziellen deutschen Spielern geführt. Hier hat Headcoach Matthias Grothe bereits sehr konkrete Vorstellungen. Eine erfolgreiche Lizenzerteilung im (vermutlich) späten Mai vorausgesetzt, sollen zunächst die deutschen Positionen im Kader sehr zeitnah besetzt werden, um in einem nächsten Schritt die Spielerprofile der Importspieler zu konkretisieren. Mit Lizenzerteilung soll umgehend auch die Reservierungsphase für bestehende und mögliche neue Dauerkartenkunden erfolgen. Dabei wird insbesondere darauf geachtet, dass bestehende Kunden die Chance haben „ihren“ Sitzplatz neu erwerben zu können. Ähnlich wie bei den Sponsoreneinnahmen legt der Club darauf wert, dass es sich hierbei um eine Reservierungsphase handelt und der eigentliche Verkauf / die Einnahmen aus dem Ticketing erst nach dem 01.07.2017 für die neue Spielzeit erfolgen werden.

Nochmal Patrick Seidel: „Wir planen ganz bewusst in allen Einnahmen- und Ausgabenpositionen sehr konservativ und werden mit den Themen sehr sensibel umgehen. Die Möglichkeit, dass wir nächste Saison z.B. zum Trainingsstart noch nicht komplett sind oder im späteren Saisonverlauf nachverpflichten werden ist sehr realistisch. In unserer Zielsetzung stehen zunächst keine klassischen, sportlichen Zielvorgaben in Form von Tabellenregionen im Vordergrund. Wirtschaftliche Stabilität, die Weiterentwicklung unserer deutschen Spieler und durch möglichst viele Heimsiege die Ischelandhalle wieder zu einer Festung machen. Wenn wir diese Vorhaben erfüllen fügen sich die Dinge zusammen und wir werden unsere Ziele in der Folge auch erreichen können.“

Bis zur möglichen Lizenzerteilung heisst es für alle Phoenix Anhänger nun aber Daumendrücken und Warten.

Damit 2017/2018 endlich wieder der Ball durch die Ischelandhalle fliegt!

 


 
 
 
 

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