ProA | 14.10.2012, 21:22 Uhr

Phoenix chancenlos in Berlin: ALBA nicht vom selben Stern

Wer sich noch gefragt hat, warum ALBA BERLIN gegen die Artland Dragons mit 94:62 gewonnen hat, beim italienischen Meister Siena mit 92:82 erfolgreich bleiben konnte und die Dallas Mavericks an den Rande einer Niederlage brachte, der weiß es jetzt: ALBA BERLIN hat eine Menge vor in diesem Jahr! Und das bekam nun auch Phoenix Hagen zu spüren. In der o2 World waren die Westfalen beim 67:109 (36:62) chancenlos.

David Bell in der ALBA-Zange

David Bell in der ALBA-Zange

"Not im my house..."

"Not im my house..."

Drei Minuten lang sah es freundlich aus für die Mannschaft von Ingo Freyer. Phoenix spielte schnell und führte vor 9.346 Zuschauern mit 8:7, Larry Gordon erzielte bis dahin alle Punkte. Doch danach brach es über Phoenix herein. Die Gastgeber waren in allen Belangen überlegen, spielten gegen die Hagener Zonenverteidigung immer wieder ihre Vorteile am Brett aus und nahmen das Hagener Guard-Duo David Bell/Davin White im ersten Viertel komplett aus dem Spiel. 34:14 führte ALBA nach zehn Minuten und warf dabei ausgesprochen hochprozentig (je 92% aus dem Zweierbereich und von der Freiwurflinie).

Der zweite Abschnitt begann etwas ausgeglichener. Abe Lodwick traf per Dreier zum 39:19 (13.), auch Davin White kam jetzt zum Abschluss. Ingo Freyer wechselte, ebenso wie Berlins Trainer Sasa Obradovic, frühzeitig viel durch und bescherte so auch Max Kramer seinen ersten Saisoneinsatz. ALBA baute den Vorsprung bis zur Pause auf 62:36 aus. Berlin, das noch ohne Neuzugang Brian Randle antrat, konnte die Konzentration und den Druck über Nationalspieler wie Heiko Schaffartzik und Yassin Idbihi, die von der Bank kamen, problemlos hoch halten. Phoenix streute einige Dreier ein, doch der Vorsprung der Berliner wuchs weiter. Nach 30 Minuten stand es 82:48, am Ende siegte Berlin klar mit 109:67.

Trainerstimmen:

Sasa Obradovic: „Ohne Vorbereitung auf dieses Spiel hat mein Team heute einen tollen Job gemacht. Wir waren präsent von der ersten bis zur letzten Minuten. Unsere gute Saisonvorbereitung hilft uns gerade sehr und gibt uns viel Energie. Wir haben noch eine Menge Spiele vor uns und es wird auch Niederlagen geben. Aber wenn wir in jedem Spiel die Einstellung der letzten Partien aufs Parkett bringen, sind wir auf einem guten Weg.“

Ingo Freyer: „Wir haben auch den Sieg gegen Siena am Freitag gesehen und was ALBA zurzeit zeigt, ist einfach sehr, sehr stark. Wir hatten gar keine Chance heute. ALBA war sehr präsent in der Körpersprache und ist nie nachlässig geworden, so dass wir überhaupt keinen Rhythmus gefunden haben. Unser Fokus liegt jetzt auf unserem nächsten Spiel gegen Trier.“

ALBA BERLIN: Schaffartzik (19/3), Djedovic (17/1), Idbihi (17), Thompson (14), Wood (11/1), Morley (9/1), Schultze (8), Miralles (8), Avdalovic (4), Fülle (2), Herwig.

Phoenix Hagen:  White (13/1), Gordon (10/2, 7 Reb.), Lodwick (9/2), Bell (9/3), Schoo (6), Kruel (6/1), Hess (5/1), Wendt (5/1), Gregory (4), Bleck, Kramer

Zuschauer: 9.346

Stationen: 14:8 (5.), 34:14 (10.), 46:26 (25.), 62:36 (20.), 72:43 (25.), 82:48 (30.), 88:56 (35.), 109:67 (40.).

 


 
 
 
 

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