ProA | 06.10.2012, 21:02 Uhr

Phoenix gewinnt 93:81 beim MBC

Drei Tage nach dem misslungenen Saisondebüt gegen Gießen hat Phoenix Hagen Wiedergutmachung betrieben. Bei Aufsteiger Mitteldeutscher BC siegte die Mannschaft von Ingo Freyer am Samstagabend in einem Spiel der Beko Basketball Bundesliga mit 93:81 (55:41). Bester Werfer war David Bell mit 27 Punkten.

Malte Schwarz gegen Ole Wendt

Malte Schwarz gegen Ole Wendt

David Bell im Duell mit Sharaud Curry

David Bell im Duell mit Sharaud Curry

Und diesmal gab es ihn wieder, den am Mittwoch so arg vermissten Phoenix-Lauf: Zwischen der 5. und 15. Minuten drehten die Gäste so richtig auf und demonstrierten wieder ein gut durchblutetes Wurfhändchen. Aus einem  8:9-Rückstand machten die Feuervögel einen 47:26-Vorsprung. Ausgangspunkt des Runs waren zehn Punkte, die David Bell nacheinander erzielte (von 10:9 auf 20:16). Insgesamt sechs Dreier fanden in den zehn starken Phoenix-Minuten ihr Ziel. „In dieser Phase waren wir wirklich sehr gut. Erst als wir mit 20 Punkten weg waren, haben wir uns einige Nachlässigkeiten erlaubt“, so Ingo Freyer.

In der Schlussphase der ersten Hälfte kam der MBC darum wieder etwas auf. Das Spiel war jetzt häufig unterbrochen. Johannes Lange hauchte den Gastgebern mit fünf Punkten wieder Leben ein (33:49, 17.), doch Phoenix brachte den 55:41-Vorsprung souverän in die Pause. Das dritte Viertel sollte dann zu einer echten Belastungsprobe werden. Aufbauspieler Sharaud Curry und Forward Kelly Beidler forcierten jetzt das Tempo und waren hauptverantwortlich für die Aufholjagd der Wölfe. „Das war keine leichte Phase für uns. Die Halle wurde wieder wach, der MBC hatte auch emotional einen Run“, sagt Freyer. Curry verkürzte bis auf 64:68 (29.). Dass Phoenix einigermaßen unbeschadet aus dem dritten Abschnitt kam, lag an dem bis dahin unauffälligen Davin White, der mit fünf Punkten wieder auf 75:66 erhöhte.

Der MBC zeigte sich davon allerdings nur wenig beeindruckt. Chad Timberlake traf zum 75:78, bevor Adam Hess einen immens wichtigen Dreier zum 75:81 versenkte (34.). Danach konnten sich die Gäste wieder ein wenig absetzen. Ingo Freyer: „Das war ein intensives Spiel. Beide Mannschaften waren kaputt, darum gab es gegen Ende den einen oder anderen Fehler mehr.“  Mit Davin Whites Korb zum 89:78 (37.) war dann auch der letzte Widerstand des Aufsteigers gebrochen.

Der Hagener Coach zeigte sich erleichtert nach dem 93:81-Sieg: „Wir atmen natürlich auf nach der Heimniederlage gegen Gießen. Insgesamt haben wir über 40 Minuten recht konzentriert gespielt und als Mannschaft eine gute und geschlossene  Reaktion gezeigt. Gefreut hat mich, dass Ole Wendt uns von der Bank helfen konnte.“ Am Mittwoch um 19.30 Uhr erwartet Phoenix Hagen jetzt die New Yorker Phantoms Braunschweig in der ENERVIE Arena.

Mitteldeutscher BC: Curry (20), Beidler (16/1), Timberlake (12/1), Vihjalmsson (11/2), Wachalski (8), Schwarz (5/1), Lange (5), Pantelic (2, 8 Reb.), Uskoski (2), Leutloff.

Phoenix Hagen: Bell (27/2), Hess (18/3), White (13/1), Lodwick (12/2), Gordon (11/1, 8 Reb.), Kruel (6), Gregory (4), Wendt (2).

Zuschauer:  2.250

Stationen: 9:10 (5., 18:29 (10.), 26:45 (15.), 41:55 (20.), 51:64 (25.), 66:75 (30.), 78:85 (35.), 81:93 (40.).

 


 
 
 
 

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