ProA | 28.09.2012, 10:29 Uhr

Phoenix Hagen spielt 117:117 in Aalst

Es kommt nicht oft vor im Basketball, aber an diesem Abend war es einfach so: Phoenix Hagen spielte im letzten Test beim belgischen Pokalsieger Okapi Aalstar unentschieden, und zwar 117:117 (97:97, 49:50). Gegen 22.45 Uhr war dann Schluss: „So kurz vor dem Pflichtspiel-Auftakt in der Beko BBL haben wir uns nach der ersten Verlängerung auf ein Unentschieden geeinigt. Das Spiel wäre sonst für beide Mannschaften unnötig an die Substanz gegangen“, erklärte Trainer Ingo Freyer im Anschluss.

Das Forum in Aalst war prall gefüllt. „Die Stimmung war dementsprechend gut“, so Freyer. In einer engen Partie mussten die Feuervögel lange Zeit auf Dino Gregory verzichten, der aufgrund von Foulproblemen nur zehn Minuten zum Einsatz kam. „Das war umso schwerwiegender, da Aalst gerade unter den Körben noch besser besetzt war als vor zwei Wochen.“ Damals unterlagen die Hagener mit 87:101.

Zufrieden war Ingo Freyer trotz des ungewohnten Spielausgangs: „Die Reise war gut für das Team-Gefüge. Wir haben in Belgien übernachtet und trainiert – wie bei einem Ligaspiel. Der Gegner war sehr stark, spielt im Europapokal.“ Guard Derek Raivio schenkte den Hagenern 28 Punkte ein. „Aber auch wir hatten in dieser Hinsicht ja auffällige Leute. Insgesamt haben wir uns ordentlich behauptet und Selbstvertrauen für den Liga-Auftakt gegen Gießen gesammelt“, so Freyer. Los geht es am kommenden Mittwoch um 17 Uhr in der ENERVIE Arena.

Phoenix Hagen: Lodwick (26), White (26), Bell (21), Gordon (15), Kruel (14), Schoo (8), Hess (3), Gregory (2), Wendt (2).

 


 
 
 
 

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