ProA | 15.09.2012, 00:00 Uhr

111:108 gegen Bayreuth – Bonn-Spiel fällt aus

Weniger als 24 Stunden nach der Niederlage gegen Okapi Aalstar (87:101) landete Phoenix Hagen einen Sieg. Im Rahmen der Saisonvorbereitung schlug die Mannschaft von Ingo Freyer im Bonner Telekom Dome den Liga-Konkurrenten BBC Bayreuth mit 111:108 (59:55).

Ganz verraucht war der Ärger um das in Rheinbach geplante Hansi-Witsch-Turnier auch am Samstag noch nicht. Bonn, Rhöndorf, Bayreuth und Kapfenberg weigerten sich am Freitag, unter den in der Halle gegebenen Bedingungen aufzulaufen. Die Gründe für die Absage waren aus Sicht der Teams der – für die Halle zu große – Parkettboden, das Abkleben der Linien sowie die Korbanlagen. Das Turnier fiel kurzerhand aus und die teilnehmenden Teams zogen sich in den Bonner Telekom Dome zurück, um stattdessen Testspiele unter Ausschluss der Öffentlichkeit auszutragen.

Die angespannte Personalsituation der Oberfranken hat sich ein wenig entspannt: Bayreuth konnte gegen Hagen mit den genesenen Bryan Bailey und Nicolai Simon sowie mit Neuzugang Beckham Wyrick auflaufen. Es entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel mit häufig wechselnder Führung, in dem Phoenix Hagen schnell in Foulprobleme kam. „Bayreuth hatte 39 Freiwürfe, auch das ist ein Grund für das hohe Ergebnis“, berichtet Trainer Ingo Freyer.

Allerdings bereiten Freyer die insgesamt 209 Gegenpunkte gegen Aalst am Freitag und Bayreuth am Samstag schon ein wenig Kopfzerbrechen: „Wir werden individuell viel zu oft geschlagen, lassen den Gegner zum Korb ziehen oder begehen leichte Fouls. Wir wissen also, woran wir arbeiten müssen.“ Im letzten Viertel konnte sich Hagen am Ende bis auf 101:94 absetzen. „Ab da hatten wir die Sache unter Kontrolle“, so Freyer.

Der geplante Test gegen Bonn am Sonntag wurde unterdessen abgesagt. „Es war schon eine große Leistung, die Spiele nach der Absage des Hansi-Witsch-Turnier bis hierhin zu retten. Aber Bonn muss Samstagabend um 20.30 Uhr antreten und wahrscheinlich hätten wir aus organisatorischen Gründen am Sonntag schon um 12 Uhr wieder spielen müssen. Darum haben wir uns darauf geeinigt, das Spiel ausfallen zu lassen“, erklärt Ingo Freyer.

Phoenix Hagen: White (29), Gordon (18), Lodwick (17), Bell (15), Kruel (13), Hess (10), Gregory (9), Wendt, Schoo.

 


 
 
 
 

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