ProA | 25.07.2018, 14:48 Uhr

Der Nachwuchs im Interview: Emil Loch und Tobias Wegmann

In der Saison 18/19 gibt Phoenix Hagen mit Emil Loch (16) und Tobias Wegmann (fast 18) zwei jungen Talenten die Chance, Profi-Luft zu schnuppern und sowohl in der NBBL als auch in der BARMER 2. Basketball-Bundesliga wertvolle Erfahrungen zu sammeln. Beide blicken auf eine Jugend in Hagener Traditionsklubs sowie in der Phoenix-Jugend zurück und freuen sich nun auf die neuen Aufgaben im ProA-Kader. Ob das große Basketball-Vorbild nun Bell oder James mit Nachnamen heißt und was die beiden Schüler sich für Ziele gesteckt haben, verraten sie uns in einem kleinen Interview.

Kai Schulze, Tobias Wegmann und K. Magdowski.

Kai Schulze und Emil Loch.

 

 

Tobias, Emil, für die Saison 18/19 seid ihr in den Profi-Kader von Phoenix Hagen aufgerückt. Wie sah euer basketballerischer Werdegang bislang aus? 

Tobias: 2007 habe ich bei BB Boele-Kabel mit Basketball angefangen. Dort habe ich sämtliche Jugendteams von der U 10 bis zur U 18 durchlaufen, in der Saison 2015/16 habe ich zusätzlich im Team der 1. Mannschaft in der Oberliga gespielt. Im folgenden Jahr habe ich mit Doppellizenz beim TSV Hagen in der 2. Regionalliga gespielt, danach bin ich zu BG Hagen gewechselt, wo ich in der 1. und 2. Mannschaft gespielt habe und auch diese Saison spielen werde. Für Phoenix Hagen spiele ich schon seit der Saison 2014/15, zunächst 2 Jahre unter Matthias Grothe, Alex Nolte und Max Steeb in der JBBL und seit 2016/17 in der NBBL unter Falk Möller, Alex Nolte und Kai Schulze.

Emil: Meine Basketballkarriere hat beim TSV Hagen angefangen, wo ich für die U12, U14 und U16 gespielt habe. Vor 2 Jahren hab ich dann angefangen für die JBBL zu spielen. Im anschließenden Jahr habe ich ein Jahr der U16 übersprungen und spiele auch jetzt noch in der U18 für Boele. Gleichzeitig mache ich jetzt mein erstes Jahr in der NBBL von Phoenix Hagen.

 

Habt ihr euch für das nächste Jahr bei Phoenix besondere Ziele gesteckt?

Tobias: Ich versuche, so viel es geht, von den anderen Spielern zu lernen, und alles aufzusaugen, was passiert. Und ich freue mich natürlich darauf, die Stimmung bei den Heimspielen, die ich bisher nur vom Heuboden kenne, vom Spielfeld aus zu erleben.

Emil: Für die NBBL hab ich mir vorgenommen, als einer der Jüngsten, mit den Älteren auf einem Level zu sein, so dass man mich mit den älteren Spielern vergleichen kann. Für das Jahr in der ProA geht es mir darum, Erfahrungen auf der „großen Bühne“ zu sammeln und in den Trainingseinheiten so viel zu lernen und mit zu nehmen, wie es geht.

 

Wie oft werdet ihr in der nächsten Saison pro Woche trainieren?

Tobias: Die genauen Trainingszeiten stehen natürlich noch nicht fest, aber es wird auf 5-6 Einheiten Teamtraining hinauslaufen.

Emil: Ich werde montags bis freitags täglich Training haben, dabei trainiere ich 3x bei der NBBL und 2x bei der ProA mit.

 

Was macht ihr, wenn ihr nicht gerade Basketball spielt?

Tobias: Da ich im nächsten Jahr mein Abi anstrebe, werde ich für die Schule natürlich mehr Zeit investieren müssen und in der Zeit, die dann neben dem Training noch bleibt, entspanne ich mich dann meistens mit Freunden beim Zocken oder ich schaue Netflix.

Emil: Falls keine Klausuren oder sonstige Prüfungen anstehen, verbringe ich viel Zeit mit meiner Familie und meinen Freunden. Oft aber auch verbringe ich den Rest des Tages zu Hause und relaxe.

Wer ist euer größtes Vorbild und mit wem würdet ihr gerne einmal trainieren?

Tobias: Meine Vorbilder sind zum einen David Bell, den ich schon vom Heuboden aus beobachtet habe, seit er bei Phoenix spielte. Und von jedem, der mit ihm trainiert hat, habe ich gehört, wie unglaublich diszipliniert er ist und was für eine Sieger-Mentalität er an den Tag legt. Zum anderen beeindruckt mich Sergio Llull, der Guard von Real Madrid. Er ist abseits des Courts ein entspannter und ruhiger Typ, aber auf dem Feld gibt er alles und spielt jedes Spiel mit Herz und Leidenschaft.

Emil: Vielleicht ein bisschen hochgegriffen, aber Ich denke jeder der Basketball spielt hat ein Vorbild aus der NBA. Hierbei ist mein Vorbild Lebron James, da Ich einfach seinen Spielstil und seine Athletik besonders gut finde.

 


 
 
 
 

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