ProA | 01.02.2018, 16:39 Uhr

Am Sonntag heißt es Falken gegen Feuervögel

Die Euphorie und die Motivation des Heimsiegs gegen die NINERS Chemnitz haben die Feuervögel mit in die Spielvorbereitung auf die Partie gegen den Nürnberg Falcons BC genommen und konnten auch in dieser Woche endlich wieder mit dem kompletten Kader trainieren. Am Sonntag, 4. Februar, treten die Magdowski-Schützlinge dann um 17 Uhr gegen die Falken an, die sich aktuell auf dem 12. Tabellenplatz der 2. Basketball-Bundesliga ProA befinden und acht Siege verbuchen. Die Feuervögel befinden sich vor dem 21. Spieltag auf Platz 8 – und das punktgleich mit Kirchheim und Trier.

Im Hinspiel unterlag Phoenix den Falcons 79:87.

Das Gastgeber-Team von Headcoach Ralph Junge war verheißungsvoll in das neue Jahr gestartet. Drei Heimspiele in Folge standen auf der Agenda der Franken, die sie allesamt für sich entscheiden konnten. Am 7. Januar schickten sie die UniBaskets Paderborn 71:45 zurück in die Heimat, am 12. Januar reichte es bei einem 78:72-Sieg knapp gegen die MLP Academics Heidelberg und am 19. Januar gelang es den Falken zudem, die jungen Ulmer der Orange Academy 86:81 zu bezwingen.

Erst am vergangenen Spieltag durchkreuzten die PS Karlsruhe LIONS die Siegesserie der Nürnberger (106:85). Damit haben sie die neunte Auswärtsniederlage (von insgesamt 12 Niederlagen) in dieser Saison erlitten und brennen darauf, gegen Phoenix Hagen wieder ihre Heimstärke zu beweisen. Sein Heimspiel-Debüt feiert am Sonntag Robert Oehle, der am letzten Wochenende in Karlsruhe auf acht Punkte und sieben Rebounds kam. Topscorer der Nürnbeger ist Dan Oppland mit durchschnittlich 13,5 Punkten pro Spiel.

Bei den Feuervögeln hatte sich Alex Herrera während der verletzungsbedingten Abwesenheit von Dominik Spohr an die Spitze der internen Topscorerliste gesetzt, wurde nach dem fulminanten Captain-Comeback (26 Punkte Spohr-Punkte) aber wieder vom Thron gestoßen. Mit 13,5 Zählern liegt Herrera nun knapp hinter Dominik Spohr mit 14,4 Zählern. Dem Führungs-Duo folgen Jonas Grof mit 10,3 und Derreck Brooks mit 9,2 Punkten.

Phoenix-Headcoach Kevin Magdowski: „Trainer und Mannschaft sind sich der Heimstärke der Nürnberger durchaus bewusst und wissen, dass es mitunter Schwerstarbeit werden könnte, die Falcons unter dem Korb in Schach zu halten. Wir wollen den Fokus aber wie in der Vorbereitung auf Chemnitz auf unsere eigene Spielqualität legen, damit sind wir gut gefahren. Es ist aber auch klar, dass wir genauso viel, wenn nicht mehr geben müssen, als am letzten Wochenende, um in Nürnberg zu gewinnen. Wir wollen unseren Lauf halten und dazu gehört natürlich auch ein Auswärtssieg.“

 

 


 
 
 
 

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