ProA | 22.01.2018, 13:00 Uhr

MLP Academics Heidelberg – Phoenix Hagen 78:57

43 Jahre nach dem größten Erfolg des Hagener Basketballs, mit dem Gewinn der Deutschen Meisterschaft 1974, trat Phoenix mit dem jüngsten Bundesligakader der Hagener Basketballhistorie in Heidelberg an. Das Duell der beiden Traditionsstandorte ging letztlich deutlich zu Gunsten der Heidelberger aus.

Der Spielverlauf

In einem sehr ausgeglichenen ersten Viertel, in welchem die Führung mehrfach wechselte und Jannik Lodders per Dunk und Derrek Brooks per Dreier für eine fünf Punkte Führung (8:13) sorgten, sah es auch erst gut aus, bevor Seiferth und Shy Ely mit dem Buzzerbeater für die 21:18 Führung zur Viertelpause sorgten.

 

Diese Führung gaben die Heidelberger im zweiten Viertel auch nicht mehr ab. Zur Halbzeit führte die Heimmannschaft mit 39:33.

Das dritte Viertel sollte eine Vorentscheidung zu Gunsten der Heidelberger bringen. Phoenix gelang es jetzt nicht mehr, den Ball gefährlich unter den Korb zu bringen und dort die Stärke von Alex Herreira einzusetzen. Der beste Phoenixakteur in der Halle am Olympiastützpunkt  (18Pkt, 11 Reb. und 4 Blocks) fand im gesamten Spiel nur wenig Unterstützung von den Außenpositionen, die wenigen freien Schüsse fanden nur sehr selten ihr Ziel. Dadurch war es für die Heidelberger Defense ein relativ einfaches Spiel. Die anfängliche Reboundüberlegenheit der Feuervögel verlor sich mit der Fortdauer des Spiels. Dies war sicherlich auch der Müdigkeit zuzuschreiben, die sich aufgrund der kleinen Rotation der Feuervögel zunehmend bemerkbar machte.

Im letzten Viertel versuchte das junge Team die Niederlage noch in Grenzen zu halten, doch eine hohe Fehlerquote sowie eine unterdurchschnittliche Trefferquote ließen keine Aufholjagd zu. In den letzten 12 Spielminuten gelangen den Feuervögeln nur noch 7 Punkte. Lediglich zwei Freiwürfe, ein Fastbreak und ein Dreier fanden sich auf dem Spielbericht.

Fazit

 

Kevin Magdowski nach dem Spiel: „Wir haben trotz der kleinen Rotation gut drei Viertel des Spiels auf Augenhöhe mitgehalten und bis zum 56:50 kurz vor Ende des dritten Viertels unsere Chance gesehen. Dann merkte man, dass die Kräfte nachließen. Heidelberg hat sich darauf dann eingestellt und die Situation ausgenutzt. Zum Schluss haben wir uns entschlossen, unseren jüngsten Spielern Spielpraxis zu gewähren und die Niederlage auch in dieser Höhe zu akzeptieren. Wir haben jetzt die Spiele hinter uns, die wir nicht unbedingt gewinnen mussten. Jetzt heißt es für uns aber die nächsten Spiele fokussiert anzugehen, um unsere Play-Off Ambitionen zu wahren.

 

 


 
 
 
 

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