easyCredit BBL | 03.09.2017, 17:43 Uhr

Phoenix unterliegt den Artland Dragons 73:76

Beim Haxa-Cup des SV Haspe 70 testete das Team von Phoenix Hagen gegen die Artland Dragons aus Quakenbrück. Letztlich hatten die Dragons den längeren Atem und gewannen mit 76:73 (35:38) gegen einen dezimierten Phoenix-Kader.

James Reid erzielte gegen Artland 20 Punkte

James Reid erzielte gegen Artland 20 Punkte

Dominik Spohr und Alex Herrera fehlten dem Trainergespann Schulze und Nolte aufgrund leichterer Verletzungen; A2-Nationalspieler Jonas Grof räumte man nach seiner Universiade-Teilnahme noch einen Tag Ruhe ein. Die Partie eröffnete Javon Baumann, nachdem über zwei Minuten auf beiden Seiten der Korb wie zugenagelt schien. Besonders stark präsentierte sich James Reid zu Spielbeginn und folgte zwei Treffern von Baumann mit einem Dreier zum 7:4. Im Verlauf des ersten Viertels waren die Feuervögel den Drachen immer einen Schritt voraus und so stand nach zehn Minuten eine 21:13-Führung auf der Anzeigetafel. Im zweiten Viertel konnten sich die Hagener zunächst weiter absetzen. Joel Aminu, Topscorer der Partie mit 24 Punkten, brachte sein Team nach drei Minuten mit 28:16 in Führung. Der zweistellige Vorsprung ließ sich aber nicht aufrechterhalten. Denn die Artländer begannen aufzuholen und kämpften sich bis zum Pausenpfiff bis auf 35:38 heran.

In der zweiten Spielhälfte konnten die Feuervögel die Führung zunächst noch verteidigen. Das gesamte dritte Viertel über hielten sie die Artland Dragons auf sicherem Abstand, bevor im letzten Spielabschnitt die Kräfte nachließen. Zwar sorgte Joel Aminu gleich zu Beginn des vierten Viertels noch für das 61:52. Danach legten die Gäste aber richtig los und steuerten durch einen 10:0-Lauf die Führung zum 64:63 an. Es blieb bis zum Schlusspfiff eine enge und hart umkämpfte Partie. Schlussendlich konnte Phoenix Hagen den Ausfall von Kapitän Spohr, Herrera und Grof aber nicht kompensieren und unterlag den Artland Dragons 73:76.

Kai Schulze (Co-Trainer Phoenix Hagen): „Aufgrund der kleinen Rotation war abzusehen, dass irgendwann die Kräfte nachlassen werden. Auf bestimmten Positionen war es heute daher schwierig. Mit 12/24 Freiwürfen ist es zudem kaum möglich, ein Spiel zu gewinnen. Erfreulich ist, dass Joel Aminu sich immer besser in die Mannschaft einbringt. Auch Jonah Bredt hat heute einen guten Job gemacht.“

Phoenix Hagen Artland Dragons 73:76 (38:35)

Phoenix Hagen: Aminu (24), Reid (20), Baumann (12), Hollerbacher (7), Brooks (4), Günther (3), Lodders (3), Bredt, Fouhy.

Stationen: 13:7 (5.), 20:13 (10.), 27:16 (15.), 38:35 (20.), 52:45 (25.), 59:52 (30.), 65:68 (35.), 73:76 (40.).

 


 
 
 
 

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