ProA | 02.04.2017, 13:25 Uhr

Bernd Kruel im Interview zum Dienstantritt bei Phoenix Hagen

Ein Hagener Idol kehrt zurück: Knapp drei Jahre nach seinem letzten Einsatz als Spieler für die Feuervögel in der Basketball Bundesliga ist Bernd Kruel wieder ein fester Bestandteil von Phoenix Hagen. Der 40-Jährige ist bei dem Klub ab sofort für Sponsoring und Vertrieb zuständig. Im Interview spricht der „Storch“ über den Reiz und die Herausforderungen, die seine neue Aufgabe mit sich bringt.

Der Sieger unserer Logowahl

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Herr Kruel, zum 1. April beginnen Sie offiziell Ihren neuen Job im Bereich Sponsoring/Vertrieb bei Phoenix Hagen. Wie gehen Sie die Aufgabe an?

Bernd Kruel: Die neue Aufgabe ist und wird sehr spannend sein. Ich freue mich unheimlich darauf, mit vielen Leuten zu sprechen und sie für den Neuaufbau zu begeistern.

Mit dem einstimmigen positiven Gläubigervotum am vergangenen Mittwoch hat Phoenix Hagen einen wichtigen Schritt auf dem Weg Richtung ProA getan. Welche Aufgaben stehen für Sie und Geschäftsführer Patrick Seidel in den kommenden Monaten konkret an?

Kruel: Da gibt es viele Aufgaben. Die Fertigstellung und Abgabe der Lizenzunterlagen hat zurzeit oberste Priorität. Gleichzeitig finden weiter Gespräche und Verhandlungen statt, um zum Saisonstart einen konkurrenzfähigen Etat zu präsentieren.

Mit Brandt wurden Sie 1994 Deutscher Pokalsieger, mit Phoenix sind Sie 2009 in die BBL aufgestiegen und haben 2013 die Playoffs erreicht. Welche Erinnerungen haben Sie an Ihre aktive Spielerkarriere in Hagen?

Kruel: Sehr viele und schöne Erinnerungen sind noch geblieben. Die genannten Erfolge gehören unbedingt dazu. Heimspiele waren wie große Familientreffen. Die Stimmung war und ist fast einzigartig in Hagen, da jeder in der Halle mit Emotionen und Herzblut bei der Sache ist. Das macht es für die Spieler und für die Fans zu einem besonderen Erlebnis. Eine solche erstklassige Stimmung traue ich uns auch in der ProA zu!

Warum haben Sie sich, nachdem Sie zuletzt für die RheinStars Köln tätig waren, für eine Rückkehr zu Phoenix Hagen entschieden?

Kruel: Hagen ist meine Heimat und es war immer mein Wunsch, dem Basketballsport nach meiner aktiven Karriere weiterhin verbunden zu bleiben. Dass dies jetzt sogar in Hagen geschieht, ist natürlich super. Die RheinStars waren für mich und sind immer noch ein interessantes Projekt, den Basketball in Köln wiederzubeleben. Sie wollen unbedingt aufsteigen und versuchen schon in der ProA, erstligareife Strukturen zu schaffen.

Gemeinsam mit dem künftigen Headcoach Matthias Grothe wurden Sie Mitte Februar bei einem Sponsorentreffen offiziell vorgestellt. Wie sind die Rückmeldungen auf Ihren neuen Job seitdem ausgefallen?

Kruel: Eine Beschwerdebox musste ich noch nicht aufstellen. Bis jetzt waren die Rückmeldungen ausschließlich positiv. Ich hoffe, das bleibt auch so (lacht). Wir werden alles dafür tun, dass sich Phoenix Hagen sowohl auf als auch neben dem Parkett wieder stabilisiert.

 


 
 
 
 

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