easyCredit BBL | 16.02.2017, 12:18 Uhr

Phoenix präsentiert Matthias Grothe als Headcoach

Am späten Mittwochabend hat Phoenix Hagen auf einer gut besuchten Sponsorenveranstaltung den anwesenden Gästen das Zukunftskonzept vorgestellt und für die transparente Vorgehensweise viel positives Feedback erhalten. Unter anderem wurden in Matthias Grothe (Cheftrainer) und Bernd Kruel (Sponsoring/Vertrieb) zwei echte Identifikationsfiguren als prägende Gesichter des neuen Konzeptes präsentiert.

Gut gelaunt: Kruel, Röspel, Grothe, Seidel (v.l.)

Gut gelaunt: Kruel, Röspel, Grothe, Seidel (v.l.)

Die Kernaussagen zusammengefasst:

Struktur

Die gGmbH wird in den nächsten Wochen durch einen eingetragenen Verein ersetzt. Der Vereinsvorstand wird aus drei Personen bestehen, dessen 1. Vorsitzender Wunschkandidat Wolfgang Röspel sein soll. Die zweite Vorstandsposition soll durch einen Finanzfachmann aus den steuerberatenden Berufen bekleidet werden. Der dreiköpfige Vereinsvorstand wird personengleich auch der neue Aufsichtsrat der KGaA sein. Durch diese deutlich verschlankte Struktur sollen in Zukunft die Entscheidungswege klar und kurz sein. Ein Schwerpunkt der Vereinsstruktur ist insbesondere die Nachhaltigkeit im Jugendbereich und die Abgrenzung des wirtschaftlichen Risikos zwischen dem Spielbetrieb der Profis und der Jugend. Die Kooperationen mit den Partnervereinen sollen unverändert wie bisher mit Leben gefüllt werden.

Personal

Nachfolger von Ingo Freyer wird der bisherige Jugendkoordinator Matthias Grothe. Der ehemalige Mannschaftskapitän und Publikumsliebling wird gleichzeitig Sportlicher Leiter für das Gesamtkonzept. Hagens Rekordspieler mit den meisten Ligaeinsätzen, Bernd „Storch“ Kruel, wird das Büro im Bereich Sponsoring/Vertrieb unterstützen.

„Dass wir Matthias Grothe und Bernd Kruel für die Zukunft gewinnen konnten, ist ein absoluter Glücksfall für den Standort Hagen. Mehr Identifikation mit Phoenix und unserem neuen Konzept geht nicht. Bernd wird mich mit seinem Netzwerk in der Sponsorenakquise und -betreuung unterstützen. Matthias bringt nicht nur die Theorie mit, sondern hat jahrelang nachweislich hervorragende Arbeit in Iserlohn geleistet. Insbesondere in der Entwicklung von jungen Spieler, was in Zukunft deutlich an Priorität gewinnen wird, ist er deutschlandweit ein anerkannter Fachmann. Ich freue mich über den frischen Wind und die Zusammenarbeit“, so Geschäftsführer Patrick Seidel.

Planzahlen/Ticketing

Bis dato wurde stets der Best Case von 1,5 Mio. Budget kommuniziert, sofern man eine Topplatzierung in der ProA anstreben will. Primäres Ziel des Klubs ist es zunächst, für die Saison 2017/2018 einen Etat von 1 Mio. Euro zu erreichen. Dabei werden mit einer durchschnittlichen Zuschauerzahl von 1300 Einnahme Einnahmen über insgesamt 360.000€ kalkuliert (das neue Ticketkonzept wird hier erläutert).

In einem ersten Schritt haben die Gesellschafter als positives Zeichen des Neustarts mit ihren Unternehmen Sponsoreneinnahmen von 185.000€ zugesagt. Intensive Gespräche mit einer Sponsorengruppe und vergleichbarer Summe sind bereits im Prozess. In den kommenden Wochen will Phoenix Hagen im Nachgang zu dem erfolgreichen Abend auf das gesamte Sponsorennetzwerk zugehen und die Gespräche konkretisieren, um das zeitnahe Ziel zu erreichen, mit Abgabe der Lizenzunterlagen die ersten 500.000€ an Sponsoringeinnahmen schriftlich nachzuweisen.

Wichtigstes Augenmerk dabei: Sämtliche Gelder, die aus Sponsoring und Ticketing eingenommen werden, werden erst nach erfolgter Lizenzerteilung und mit Beginn des neuen Wirtschaftsjahres ab dem 01.07.2017 und in Zukunft eingenommen. 

 


 
 
 
 

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