easyCredit BBL | 04.09.2016, 19:17 Uhr

Deutlicher Phoenix-Sieg beim ersten Test zu Hause

Standesgemäßer Auftakt in heimischer Halle: Den ersten Test in der Arena am Ischeland in der Saison 2016/2017 hat easyCredit Basketball-Bundesligist Phoenix Hagen mit 94:72 (45:38) gegen die MLP Academics Heidelberg gewonnen. Damit sahen die 1.173 Zuschauer am frühen Sonntagabend den vierten Sieg im insgesamt vierten Testspiel. Bester Werfer der Partie war Phoenix-Kapitän David Bell mit 18 Punkten.

Richard Williams gegen Hrvoje Kovacevic

Richard Williams gegen Hrvoje Kovacevic

Yannick Anzuluni gegen zwei Heidelberger

Yannick Anzuluni gegen zwei Heidelberger

Jonas Grof zieht Richtung Zone

Jonas Grof zieht Richtung Zone

Die Feuervögel begannen mit Richard Williams, David Bell, Adam Hess, Owen Klassen und Trent Plaisted. Letzterer legte auch die ersten zwei Punkte der Partie auf. Bell und Hess waren aus der Distanz erfolgreich. Dennoch fanden die Gäste aus der ProA etwas besser ins Spiel und entschieden das erste Viertel knapp mit 24:21 für sich. Das ließen die Feuervögel nicht dauerhaft auf sich sitzen. Neuzugang Jeremy Dunbar holte gleich zweimal per Dreier zum 29:28 (13.) und 34:31 (14.) die Führung für sein Team zurück. Nicht zuletzt ein cleverer Steal von Williams mit anschließendem Treffer zum 41:36 (17.) bewies, dass Phoenix nun seine Spielstärke ausnutzte. Dementsprechend ging es mit 45:38 in die Pause.

Ein 10:0-Lauf der Feuervögel zu Beginn des dritten Viertels bedeutete schon fast die Vorentscheidung. Und die Gastgeber setzten sich immer weiter ab. Mit 73:50 endete das dritte Viertel. Doch wichtiger als das Ergebnis war für Phoenix, sich im Hinblick auf die kommende Saison einzuspielen. Headcoach Ingo Freyer gönnte neben den Neuzugängen auch den jungen Spielern ordentlich Einsatzzeit. Diese honorierten das mit sehenswerten Aktionen; Center Marcel Keßen etwa setzte sich erst unter dem Korb durch und traf später sogar für drei zum 80:54 (32.). Im Laufe des letzten Viertels hielt Phoenix den hohen Vorsprung – bis zum Endstand von 94:72.

Ingo Freyer (Phoenix Hagen): „Trotz des Sieges können wir nicht vollkommen zufrieden sein. Gerade zu Beginn und am Ende haben wir es nicht gut gemacht. Im dritten Viertel dagegen waren wir stärker. Dann haben wir das Schlussviertel hergeschenkt, auch wenn wir es mit einem Punkt gewonnen haben. In der Bundesliga werden wir härter kämpfen müssen.“

Phoenix Hagen – MLP Academics Heidelberg 94:72 (45:38)

Phoenix Hagen: Bell (18/4), Hass (16/1), Dunbar (11/3), Keßen (11/1, 5 Reb.), Williams (10, 6 Reb., 8 Ass.), Klassen (9/2, 7 Reb.), Anzuluni (7/2, 6 Reb., 3 Ass.), Jasinski (5), Plaisted (4, 5 Reb.), Hess (3/1), Grof (6 Ass.).

Stationen: 8:10 (5.), 21:24 (10.), 34:33 (15.), 45:38 (20.), 62:45 (25.), 73:50 (30.), 84:56 (35.), 94:72 (40.).

Zuschauer: 1.173

 


 
 
 
 

Facebook 

 
 
 

Tweets