ProA | 03.04.2016, 19:30 Uhr

Bayern ganz einfach zu stark für Phoenix

Es war ein ungleiches Duell, bei dem Phoenix Hagen am Ende chancenlos war. Der FC Bayern München besiegte die Feuervögel in einer Partie der Beko Basketball Bundesliga klar mit 113:80 (59:40). 5.631 Zuschauer im Audi Dome sahen ein einseitiges Spiel.

Owen Klassen sammelte acht Punkte

Owen Klassen sammelte acht Punkte

David Bell gegen Alex Renfroe

David Bell gegen Alex Renfroe

Brandon Jefferson kam auf elf Zähler

Brandon Jefferson kam auf elf Zähler

Das Personal:

Bayern München verzichtete auf den Einsatz von Dusko Savanovic, zudem fehlte Paul Zipser (Zehenverletzung). Bei Phoenix Hagen konnten Ivan Elliott (Grippe) und Owen Klassen (Knieprobleme) spielen. Die Bayern starteten mit Alex Renfroe, Anton Gavel, Bryce Taylor, Deon Thompson und John Bryant. Für Hagen begannen Brandon Jefferson, David Bell, J.J. Mann, Ivan Elliott und Owen Klassen.

Der Spielverlauf:

Die Gäste kamen ganz schlecht in die Partie. Defensiv konnten sie den körperlich überlegenen Bayern nicht viel entgegensetzen, vorne gingen leichte Bälle verloren. Zudem trafen die Feuervögel die vielen freien Distanzwürfe nicht. Die Folge: ein erdrutschartiger 4:24-Rückstand nach sechs Minuten. Aufrichten konnte sich Phoenix in dieser Phase nur an Owen Klassen. Als Adam Hess den ersten Hagener Dreier zum 27:13 traf (9.), kam die Mannschaft von Ingo Freyer aber endlich besser ins Spiel.

Die jungen Hagener Akteure  machten es jetzt gut. Allerdings war es schwer für die Gäste, wenn Owen Klassen nicht auf dem Parkett stand. Zu deutlich waren dann die physischen Defizite. Während sich die Bayern im Angesicht der deutlichen Führung einige Nachlässigkeiten erlaubten, fielen die Hagener Distanzwürfe nun sicher. Vor allem Ivan Elliott, der zur Halbzeit bereits 16 Punkte gesammelt hatte, lief nun heiß. Mit elf Zählern, darunter drei Dreier, brachte er sein Team bis auf 39:35 heran (16.). Nach einer Auszeit zogen die Bayern das Tempo dann wieder an – und trafen weiterhin sehr sicher aus der Distanz. Der FCB setzte sich so schnell wieder auf 59:40 ab.

Den klaren Vorsprung brachten die Bayern nach dem Wechsel nicht nur kontrolliert nach Hause. Mit hohen Trefferquoten bauten sie diesen weiter aus. Phoenix Hagen setzte von Zeit zu Zeit Nadelstiche – etwa mit einem 8:0-Run zum 83:64 –, doch die Bayern konnten stets ohne größere Probleme auf die Ambitionen der Feuervögel reagieren. Im Schlussabschnitt spielte dann zeitweise eine Fünf aus jungen deutschen Akteuren im Hagener Dress. München siegte am Ende klar mit 113:80.
    
Das Fazit:

Die Bayern waren nicht nur individuell und körperlich deutlich überlegen. Sie zeigten auch sofort, dass sie das Spiel gewinnen wollten. Hagen traf zu Beginn zudem schlecht, während die Bayern über die gesamten 40 Minuten außergewöhnlich gute Quoten aufwiesen (14/24 Zweier, 15/24 Dreier). Letztendlich war es ein ungleiches Duell zweier Teams mit unterschiedlichen Möglichkeiten, bei dem keine Fragen über den Sieger aufkamen.

Die Trainerstimmen:


Svetislav Pesic: „Wir hatten ein paar Minuten, in denen wir das Spiel verschlafen haben, aber wir haben unseren Rhythmus dann schnell wieder gefunden. An unserer Offensive gab es heute nichts auszusetzen. Wir haben sehr gut getroffen, alle Spieler haben sich gut eingebracht. Über die 21 Ballverluste mache ich mir viel mehr Gedanken, das können wir uns nicht leisten.“

Ingo Freyer: „Wir haben damit gerechnet, dass Bayern sehr körperbetont auftritt. Dass sich meine Spieler im ersten Viertel allerdings so davon überraschen lassen, war natürlich unglücklich. Wir können uns einiges von den Bayern abschauen, die über 40 Minuten konzentriert spielen. Es würde mich freuen, wenn wir in den letzten Partien auch diese Konzentration und Härte abrufen können.“

Die Statistik:

FC Bayern München: Bryant (20/4), Taylor (20/4), Kleber (13), Cobbs (12/2, 7 Ass.), Djedovic (12/2), Gavel (10/1), Renfroe (7/1. 8 Ass.), Chikoko (7/1), Thompson (6), Jallow (5), Mayr (1).

Phoenix Hagen: Elliott (22/4), Bell (11/2), Jefferson (11/3), Geske (10/1), Klassen (8), Hess (6/2), Grof (6), Jasinski (4), Mann (2), Krume, Zahner-Gothen.

Zuschauer: 5.631

Stationen: 19:4 (5.), 31:16 (10.), 39:32 (15.), 59:40 (20.), 74:51 (25.), 89:64 (30.), 103:76 (35.), 113:80 (40.).

Fotos: FC Bayern München

 


 
 
 
 

Facebook 

 
 
 

Tweets