easyCredit BBL | 21.01.2016, 10:52 Uhr

Hagen trifft auf heimstarke Bayreuther

Nach Gießen führt auch die zweite Auswärtsreise von Phoenix Hagen im neuen Jahr an einen Traditionsstandort. Am Samstag um 18.30 Uhr heißt der Gegner medi bayreuth. Telekom Basketball überträgt die Partie der Beko Basketball Bundesliga ab 18.15 Uhr live aus der Oberfrankenhalle.

Aufbauspieler Jake Odum

Aufbauspieler Jake Odum

Top-Scorer John Flowers

Top-Scorer John Flowers

Forward Kenneth Horton

Forward Kenneth Horton

Andreas Seiferth und Michael Koch

Andreas Seiferth und Michael Koch

Trainer Michael Koch hat mit Beendigung der Hinrunde einen Bruch in seinem Team vollzogen. Zugänge, Abgänge und Verletzungen führten dazu. Mit den Centerspielern Kendall Gray und Andrew Naymick sowie mit Guard Jeffrey Xavier verließen gleich drei US-Amerikaner den Klub. Dafür kam Nationalcenter Andreas Seiferth vom FC Bayern München. Zudem steht der lange am Knie verletzte Phillipp Heyden wieder zur Verfügung. Auch Shooting Guard Travis Leslie wird nach einem Adduktorensehnenriss gegen Hagen zurück im Team erwartet. Weiterhin gelang es den Oberfranken jüngst, ihren Top-Scorer John Flowers (15,8 Punkte) für die Rückrunde vertraglich zu binden. Ein Import-Spot ist indes weiter unbesetzt bei medi bayreuth.

Das neue Team startete beim 85:73 gegen Oldenburg blendend in die Rückserie – und das mit nur vier ausländischen Spielern. Überhaupt präsentiert sich Bayreuth ungemein heimstark bei sechs Siegen und drei Niederlagen. Auswärts läuft es nicht so gut – und darum belegt die Mannschaft derzeit nur Platz zwölf. Dreh- und Angelpunkt ist Aufbauspieler Jake Odum (13,2 Punkte, 4,4 Rebounds, 6,7 Assists). Gemeinsam mit Nationalspieler Bastian Doreth, dem Kanadier Daniel Mullings und mit Rückkehrer Travis Leslie organisiert er den Backcourt.

John Flowers ist auf dem Flügel ein typischer Scorer. „Er ist vielleicht der wichtigste Spieler. Ihm seine Würfe zu nehmen, das ist fast unmöglich. Man kann nur versuchen, seine sehr guten Quoten zu kontrollieren“, sagt Phoenix-Coach über Flowers, der jeden zweiten Dreierversuch trifft. Eine dominante Rolle kommt auch Kenneth Horton (13,2 Punkte) zu, der auf den Positionen drei und vier spielt. Unter den Körben laufen drei Akteure mit deutschen Pass auf: Steve Wachalski, Phillipp Heyden und Andreas Seiferth.

„Dass Flowers bleibt und Seiferth gekommen ist, gibt Bayreuth einen Schub“, weiß Freyer. „Die Mannschaft ist mit Seiferth, Wachalski, Doreth und Heyden zudem mit erfahrenen deutschen Spielern besetzt. Das kann längst nicht jedes Team der Liga aufweisen.“ Die eigene unnötige Niederlage in Gießen (83:90) haben die Feuervögel derweil abgehakt. „Unsere Spielweise birgt Chancen und Risiken, das wissen wir. Bedauerlich ist nur, dass wir in der zweiten Hälfte nicht die Intensität in der Defensive hatten, die uns in der ersten Halbzeit ausgezeichnet hat. Ich denke, dass das entscheidend für die Niederlage war.“

Fotos: Thorsten Ochs, Marcus Förster

 


 
 
 
 

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