ProA | 27.09.2015, 19:56 Uhr

Phoenix gewinnt Finale der Krombacher Challenge

Phoenix Hagen hat Scandone Avellino im Finale der Krombacher Challenge mit 108:92 (44:42) geschlagen. 1.384 Zuschauer in der Arena am Ischeland sahen am Sonntag den Sieg der Feuervögel in der dritten Auflage des Vorbereitungsturniers. Zuvor hatte sich die BG Göttingen im Zweikampf mit den Telekom Baskets Bonn den dritten Platz gesichert.

Kapitän David Bell mit der Trophäe

Kapitän David Bell mit der Trophäe

Brandon Jefferson erzielte 21 Punkte

Brandon Jefferson erzielte 21 Punkte

Ballsicher: Hagens Neuzugang Owen Klassen

Ballsicher: Hagens Neuzugang Owen Klassen

Wie schon im Halbfinale startete Hagen mit Brandon Jefferson, David Bell, Adam Hess, Ivan Elliott und Owen Klassen. Hess eröffnete mit einem Dreier das Spiel. Phoenix konnte sich schnell einen kleinen Vorsprung erarbeiten. Nach gut vier Minuten wurde der Vorsprung durch Klassens Treffer zum 14:4 bereits zweistellig. Gegen Ende des Viertels ließ Avellino die Differenz mehr und mehr schmelzen. Ex-Bonner Veikalas besorgte mit Freiwürfen zum 17:19 die erstmalige Führung für die Italiener. Das Viertel endete mit 18:23. Im zweiten Viertel entwickelte sich ein munterer Schlagabtausch. Elliotts Korbleger brachte Hagen wieder auf 32:33 heran. Bell glich wenig später per Dreier zum 35:35 aus. In der Folge wechselte die Führung mehrfach, bevor es mit 44:42 aus Hagener Sicht in die Pause ging.

Zu Beginn des dritten Viertels übernahm Avellino zunächst die Führung. Jefferson brachte Hagen mit 51:50 wieder nach vorn. Ein krachender Dunking von Covington ließ die Arena jubeln. Phoenix startete einen Lauf und ging durch Elliott, der seinen Bonus-Freiwurf nach Foul versenkte, mit 62:52 wieder zweistellig in Führung. Zwischenzeitlich betrug der Vorsprung gar 15 Punkte. Beim Stand von 76:65 starteten die letzten zehn Minuten. Die hatten es noch einmal in sich: Avellino gab nicht auf und kam per Dreier zum 85:81. Im Gegenzug traf Elliott ebenfalls für drei. Damit konnte Phoenix sich wieder deutlich absetzen. D.J. Covington knackte mit einem weiteren sehenswerten Dunking die magische 100-Punkte-Marke und legte kurz darauf noch einen weiteren hinterher. Das Endergebnis lautete schließlich 108:92.

Die Fans feierten den Turniererfolg euphorisch, während Kapitän David Bell die Trophäe entgegen nahm. Nach dem Sieg der Krombacher Challenge sagte Phoenix-Headcoach Ingo Freyer: „Wir sind in der Vorbereitung da, wo wir zu diesem Zeitpunkt hinwollten. Wenn wir die Krombacher Challenge mit zwei Siegen gegen Erstligisten gewinnen, dann ist das natürlich nicht schlecht. Hinzu kommt, dass wir keine großen Verletzungsprobleme haben. Genau wie gestern waren wir beim Rebound überlegen. Durch unsere Neuverpflichtungen sind wir unterm Korb auf jeden Fall variabler geworden.“

Im Spiel um Platz 3 hatte die BG Göttingen zuvor den Ligakonkurrenten Telekom Baskets Bonn mit geschlagen. Die Göttinger hatten die Partie von Beginn an im Griff und führten schon nach dem ersten Viertel mit 24:18. Zur Pause baute die BG ihren Vorsprung beim Stand von 44:33 auf elf Punkte aus. Auch nach dem Seitenwechsel ließen die Veilchen mit den Ex-Feuervögeln Malte Schwarz und Dominik Spohr zunächst nichts anbrennen: Nach dem dritten Viertel führten sie mit 67:54. Erst im letzten Spielabschnitt kämpfte sich Bonn wieder etwas heran, Göttingen behielt jedoch die Führung. Am Ende gewann die BG mit 82:77. Topscorer wurde der erst kürzlich verpflichtete Point Guard Marque Perry mit 24 Punkten. Für Bonn erzielte Aaron White 19 Punkte.

Das Turnier im Überblick:

Finale:

Phoenix Hagen – Scandone Avellino 108:92 (44:42)

Phoenix Hagen: Elliott (22/1, 9 Reb.), Jefferson (21/3), Bell (21/4, 9 Ass.), Mann (11/3), Hess (10/2), Covington (10), Klassen (7), Grof (6), Geske, Keßen.

Scandone Avellino: Buva (18), Veikalas (14), Acker (11), Blums (11), Nunnally (10), Green (9), Cervi (9), Pini (6), Leunen (4).

Spiel um Platz 3:

Telekom Baskets Bonn – BG Göttingen 77:82 (33:44)

Telekom Baskets Bonn: White (19, 8 Reb.), Clarke (17/3), Klimavicius (11), Koch (11), Lawrence (5/1, 10 Ass.), Silas (4), Philmore (4), Mangold (2), McKinney (2), Mädrich (2).

BG Göttingen: Perry (24/1), Kamp (19), Boykin (12/2), Kulawick (9/3), Schwarz (6/1), Minard (6), Alexander (3/1), Livas (2, 6 Ass.), Spohr (1), Onwuegbuzie.

Die Halbfinals:

Phoenix Hagen – BG Göttingen 99:82 (51:45)

Phoenix Hagen: Covington (23, 20 Reb.), Elliott (19/4), Mann (12/2), Bell (12/2), Hess (9/1), Jefferson (7/1, 8 Ass.), Grof (6), Klassen (6), Geske (5/1), Zahner-Gothen.

BG Göttingen: Perry (16/2, 7 Ass.), Minard (16/1), Boykin (12/2), Kamp (12/1), Schwarz (9/3), Alexander (7/1), Kulawick (5), Spohr (3), Onwuegbuzie (2), Livas, Hadenfeldt.

Telekom Baskets Bonn – Scandone Avellino 70:88 (37:39)

Telekom Baskets Bonn: Mädrich (16/1), Silas (10), White (10, 11 Reb.), McKinney (9/3), Koch (7/1, 7 Reb.), Clarke (7/1), Philmore (5/1),  Lawrence (3/1, 11 Ass.),  Mangold (3), Klimavicius.

Scandone Avellino:
Green (23/4, 6 Ass.), Veikalas (16/1), Cervi (14), Leunen (10/2), Acker (9/1), Blums (6/2), Buva (6/2), Nunnally (2), Severini (2), Pini.

Zuschauer am Samstag: 1.256
Zuschauer am Sonntag: 1.384

 


 
 
 
 

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