ProA | 07.09.2014, 19:01 Uhr

FC Bayern holt den Pott in Hagen

Der FC Bayern Basketball hat die Krombacher Challenge 2014 gewonnen. Gegen die am Ende müden Gastgeber von Phoenix Hagen siegten die Münchener letztlich klar mit 108:80 (49:40). Den dritten Platz sicherten sich die Telekom Baskets Bonn dank eines 96:70 (47:30) über die BG Göttingen.

Phoenix unterlag im Finale den Bayern

Phoenix unterlag im Finale den Bayern

David Bell und der Preis für Platz zwei

David Bell und der Preis für Platz zwei

Fabian Bleck und Robin Benzing

Fabian Bleck und Robin Benzing

Bonns Dirk Mädrich beim Dunking

Bonns Dirk Mädrich beim Dunking

Vor 1.629 Zuschauern in der ENERVIE Arena hielten die Hagener zu Beginn prächtig mit. Trotz eines 0:7-Rückstandes kamen die Feuervögel durch gute Distanzwürfe immer besser in die Partie. David Bell besorgte die 11:9-Führung, Keith Ramsey erhöhte aus der Distanz sogar auf 17:13 (7.). Nach einer Auszeit von Svetislav Pesic legten die Bayern, die auf Bryce Taylor (Adduktorenprobleme) und Jan Jagla (krank) verzichten mussten, bei der Aggressivität zu. Sie nahmen Hagen jetzt auch mehr und mehr die Dreier weg.

Zu Beginn des zweiten Viertels setzte sich der FCB bis auf 41:29 ab (16.). Beide Trainer wechselten jetzt viel durch – und das verkrafteten die hochkarätig besetzten Bayern deutlich besser. Beim Stande von 40:49 wurden die Seiten gewechselt. Die Bayern hatten Vorteile in vielen Hinsichten: Vor allem die Physis der Mannschaft von Svetislav Pesic gab Phoenix immer wieder Rätsel auf. Die Bayern punkteten hochprozentig in Brettnähe, dominierten den Rebound klar und spielten mit zunehmender Zeit ihre höhere Qualität mehr und mehr aus.

Nach einem Korbleger von Zamal Nixon zum 68:80 nahm Pesic noch einmal eine Auszeit (33.). Doch jetzt waren die Hagener mit ihren Kräften endgültig am Ende. Die Bayern kamen reihenweise zu freien Würfen, die sie konsequent ausnutzten. Am Ende siegten sie auch in der Höhe verdient mit 108:80.

Trainerstimmen:

Ingo Freyer: „Man hat im Endspiel gesehen, dass die Bayern uns überlegen sind. Gegen Spieler von einer solchen Erfahrung und Qualität kann man viel mit Energie und schnellem Spiel machen. Aber über 40 Minuten kann man das nicht kompensieren. Bayern hat zwar nicht so athletisch gespielt wie im letzten Jahr, aber noch viel schlauer. Wir haben stark auf unsere jungen Spieler gesetzt, die ihre Sache auch gut gemacht haben.“

Svetislav Pesic: „Das Turnier ist für uns sehr gut verlaufen. Es war wichtig, mit dem Spielen anzufangen, da wir bisher mehr trainiert als gespielt hatten. Die Krombacher Challenge kam genau zur richtigen Zeit. Wir haben einige neue Spieler, die man im Spiel besser kennenlernen kann als im Training. Phoenix Hagen hat sich gut entwickelt. An ihren neuen Stil muss man sich noch gewöhnen. Die drei Neuzugänge Nixon, Brown und Igbavboa haben gut gespielt.“

Finale:

Phoenix Hagen – FC Bayern Basketball 80:108 (40:49)

Phoenix Hagen: Nixon (15/2), Ramsey (14/2), Bell (13/3), Brown (11/3), Gordon (9/1), Khartchenkov (6), Bleck (5), Igbavboa (4), Geske (3), Grof, Tolaj, Keßen.

FC Bayern Basketball: Savanovic (19/2), Djedovic (19/3), Bryant (17), Idbihi (14), Micic (9/2), Benzing (8/1), Gavel (7/2), Staiger (7/2), Schaffartzik (6/1), Mayr (2).

Spiel um Platz drei:

Telekom Baskets Bonn – BG Göttingen 96:70 (47:30)

Telekom Baskets Bonn: Mangold (19/5), Mädrich (15), McConnel (11/1), Vroblicki (10), Koch (9/1), Wachalski (8), Veikalas (8/2), Brooks (7/1), Caloiaro (6), Lawrence (3, 9 Ass.).

BG Göttingen: El-Amin (16/3), Kamp (11), Kulawick (11/3), Boykin (8), Standhardinger (6), Clark (6) Mallett (6), Spohr (3/1), Godbold, Teichert.

 


 
 
 
 

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