ProA | 06.09.2014, 22:09 Uhr

Hagen im Endspiel gegen die Bayern

Phoenix Hagen hat das Endspiel der Krombacher Challenge 2014 erreicht. Dank eines fulminanten Schlussspurts gegen die Telekom Baskets Bonn siegten die Feuervögel mit 93:89 (49:48). Gegner im Endspiel am Sonntag um 16.15 Uhr in der ENERVIE Arena ist der FC Bayern Basketball, der nach zäher erster Hälfte noch deutlich mit 99:72 (48:47) gegen die BG Göttingen gewinnen konnte.

Keith Ramsey holte 12 Rebounds

Keith Ramsey holte 12 Rebounds

Zamal Nixon war Top-Scorer mit 15 Punkten

Zamal Nixon war Top-Scorer mit 15 Punkten

Bayern schlug Göttingen am Ende klar

Bayern schlug Göttingen am Ende klar

In der Hagener Starting Five standen neben Fabian Bleck, Larry Gordon und Keith Ramsey auch die Neuzugänge Zamal Nixon und Todd Brown. Die ersten Punkte des Spiels holte sich Larry Gordon. Nach längerer Führungsphase der Feuervögel kämpften sich die Baskets zweimal zurück, bis Niklas Geske zum Ende des ersten Viertels Phoenix wieder nach vorne brachte. Auch im zweiten Viertel blieben die Hagener stark. David Bell traf per Dreier zum zwischenzeitlichen Höchststand von 43:32. Mit drei Dreiern hintereinander meldete sich Bonn zurück, Klimavicius besorgte kurzzeitig sogar die Führung. Dank eines starken Niklas Geske ging es dann mit einem 49:48 in die Pause.
 
Nach dem Seitenwechsel wurde Bonn stärker und übernahm die Führung. Im letzten Viertel wurde diese deutlich ausgebaut, bevor Phoenix zum Endspurt ansetzte. Die Feuervögel holten einen 12-Punkte-Rückstand auf, ohne die Baskets ein einziges Mal punkten zu lassen. Ramsey erzielte fünf Minuten vor Schluss mit seinem Treffer zum 81:79 die Führung. Ein harter Schlagabtausch entwickelte sich, bei dem Bonn durch Brooks zweimal bis auf einen Punkt heran kam und die letzten Sekunden noch einmal spannend machte. Brown blockte einen Wurf von Lawrence und verhinderte so die Bonner Führung. Nachdem die Baskets mehrere Dreier vergeben hatten, sorgte Geske per Freiwurf für den 93:89-Endstand.

Phoenix-Coach Ingo Freyer sagte nach dem Sieg: „Es ist immer gut, in eigener Halle ein Finale zu erreichen. Wir hatten Probleme beim Defensivrebound – insbesondere dann, wenn Keith Ramsey nicht auf dem Feld war. Das mussten wir kompensieren.“ Freyer musste auf Moritz Krume (Muskelfaserriss) verzichten. Arber Tolaj konnte aufgrund von Magen-Darm-Problemen unter der Woche nur kurz eingesetzt werden.

Die Bayern fanden im zweiten Halbfinale nur schwer ins Spiel. Göttingen traf sicher aus der Distanz und führte nach 10 Minuten mit 26:24. Nach dem Seitenwechsel legten die Bayern gleich mehrere Gänge zu. Insbesondere Anton Gavel, Robin Benzing und Jan Jagla waren jetzt nur noch schwer zu stoppen. Bayern zog zum Ende des dritten Viertels spielend auf 81:58 davon und siegte letztlich locker mit 99:72.

Am Sonntag um 14 Uhr trifft Bonn im Spiel um Platz drei auf Göttingen; das Finale ab 16.15 Uhr bestreiten die Bayern und Phoenix Hagen.

Halbfinale #1:

Phoenix Hagen – Telekom Baskets Bonn 93:89 (49:48)

Phoenix Hagen: Nixon (15), Gordon (14/1), Bell (14/2), Brown (11/3), Igbavboa (10), Bleck (9/1), Ramsey (8, 12 Reb.), Geske (6), Khartchenkov (6/2), Tolaj.

Telekom Baskets Bonn: Mädrich (16/1), Veikalas (15/2), Brooks (10/2), Caloiaro (8/1), Lawrence (7/1), Mangold (7/2), Wachalski (7), Koch (5/1), McConnell (4).

Halbfinale #2:

FC Bayern Basketball – BG Göttingen 99:72 (48:47)

FC Bayern Basketball: Benzing (16/2), Gavel (13/1), Djedovic (12), Jagla (12), Savanovic (11/1), Micic (9), Staiger (9/3), Bryant (6), Idbihi (6), Schaffartzik (3), Mayr (2).

BG Göttingen: Boykin (19), Onwougbouzie (14/2), Kamp (11/1), Godbold (8/2), Spohr (8/2), Standhardinger (7), Clark (3), Mallet (2), Kulawick, Teichert, Sprung.

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