ProA | 09.11.2012, 22:49 Uhr

87:97-Niederlage in Bremerhaven

Ein kleiner Fehlstart in die Partie war letztlich schon zu viel. Phoenix Hagen geriet bei den Eisbären Bremerhaven früh mit zehn Punkten in Rückstand und konnte dies nicht mehr korrigieren. Die Gastgeber siegten nach 40 Minuten mit 97:87 (52:35).

Lange Gesichter im Phoenix-Block

Lange Gesichter im Phoenix-Block

Adam Hess gegen Jermain Raffington

Adam Hess gegen Jermain Raffington

Alex Harris war es, der den Spielstand nach fünf Minuten auf 16:6 stellte. Bremerhaven warf schlicht und ergreifend sehr gut, kam am Ende auf stolze 78 Prozent von der Dreierlinie (7/9). Phoenix ließ sich freilich nie abschütteln, präsentierte sich kampfstark und ballsicher und verkürzte durch Mark Doris auf 19:23 (12.). Ein weiterer Zwischenspurt, den die Eisbären nicht zuletzt dem Ex-Hagener Jacob Burtschi (15 Punkte) zu verdanken hatte, ließ die Norddeutschen auf 49:35 enteilen (19.).

Das Jo-Jo-Spiel sollte sich fortsetzen:  Der stark aufspielende Abe Lodwick verkürzte zunächst auf 51:56 und wenig später per Dreier auf 56:62 (25.). Der nächste Zwischenspurt der Eisbären traf die Feuervögel dann härter: Vom 75:60, erzielt durch Philip Zwiener, erholten sie sich nicht mehr richtig. „Wir haben danach den schnellen Abschluss gesucht und es sind dadurch insgesamt noch viele Punkte gefallen, aber am Ausgang  ändern konnten wir leider nichts mehr“, sagt Phoenix-Trainer Ingo Freyer

Hagen blieb weiter bissig, erarbeitete sich insgesamt viele Würfe und traf lediglich aus der Distanz nicht gut. Völlig unzufrieden war Freyer darum am Ende auch nicht: „Wir haben heute ganz ordentlich gespielt. Bremerhaven hat in der ersten Hälfte sechs von sechs Dreiern getroffen, das hat uns sehr wehgetan. Andersherum haben sie unseren Dreierschützen gut ihre Würfe weggenommen.“ Am Ende stand es 97:87 – und da waren sie wieder, die zehn Punkte vom Anfang. „Bremerhaven hat mit Aufbauspieler Stanley Burrell und Center Scott Morrison eine starke Achse. Dazu kommt Jacob Burtschi. Das ist eine Menge Qualität, das muss man anerkennen“, so Freyer.

Trainerstimmen:

Douglas Spradley: „Wir wissen aus eigener Erfahrung, wie schwer es ist daheim gegen Hagen zu spielen. Es war viel Kampf dabei, aber die Art und Weise, wie wir dieses Spiel trotzdem gewonnen haben, macht mich glücklich. Wir haben die Dreipunktewürfe der Hagener sehr gut verteidigt und die Schützen gut kontrolliert. Abe Lodwick und der schnelle Devin White haben uns zwar große Probleme gemacht, aber wir haben letztlich einen Weg gefunden, um das Spiel über die Runden zu bringen. Am Ende sind wir cool geblieben und haben wichtige Freiwürfe getroffen. Unter dem Strich war das eine gute Teamleistung. Die Bankspieler haben wie schon gegen Ludwigsburg wichtige Impulse gegeben.“
 
Ingo Freyer: „Ich kann meiner Mannschaft im Prinzip keinen Vorwurf machen, denn wir haben das ganze Spiel über intensiv gespielt. Man hat gemerkt, dass die Halle bis zum Ende Angst hatte, dass die Eisbären das Spiel noch aus der Hand geben können. Eisbären-Spielmacher Stanley Burrell hatten wir vor der Pause gut unter Kontrolle. Nach der Halbzeit hat er dann aufgedreht und wichtige Punkte erzielt. Wir haben nicht schlecht gespielt, aber Bremerhaven war halt einen Tick besser und hat somit verdient gewonnen.“

Eisbären Bremerhaven: Burrell (21/1), Morrison (16), Burtschi (15/3), Zwiener (12/1), Waleszkowski (10), Harris (8), Raffington (5/1), Canty (5/1), Stommes (3), Jackson (2).

Phoenix Hagen: White (22, 8 Ass.), Lodwick (20/3), Dorris (12/1), Bell (10), Gordon (8), Gregory (7), Kruel (6), Wendt (2), Hess, Schoo, Kramer.

Zuschauer: 2.480

Stationen: 16:6 (5.), 23:15 (10.), 38:27 (15.), 52:45 (20.), 62:56 (25.), 72:58 (30.), 85:74 (35.), 97:87 (40.).

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